Die Preise im Niger 🇳🇪 - selbst der Reis ist zu teuer
- 2. Mai 2023
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In Sahelstaat Niger steigen die Lebensmittelpreise. Die ersten Proteste regen sich in der Hauptstadt Agadez. Verbände und Gruppen werden gegen die Preise gegründet, z.B. die "Vereinigung gegen das teure Leben in Agadez".
Grunde für die Preise ist die junge Bevölkerung im Niger. Die meisten Familien sind sehr arm, aber auch durch die Pandemie musste die inländische Produktion eingeschränkt werden. Dazu kommt noch das der Niger die meisten seiner Produkte aus anderen Ländern impotiert.
Im Entwicklungsindex der Vereinten Nationen liegt der Niger auf dem letzten Platz. Die Händler auf dem Markt weigern sich die Preise zu senken und wenn Grundnahrungsmittel wie Speiseöl oder Reis 🍚 zu teuer werden kann das nichts gutes heißen.
Die Menschen sehen die Regierung als einzige Rettung. Sie fordern das die regionalen Händler gestoppt werden und die Bevölkerung ihnen nicht hilflos ausgesetzt ist. Rafael Schneider ist stellvertretender Politikchef der deutschen Welthungerhilfe in Bonn, meint: "Innerhalb weniger Monate stiegen die Hungerzahlen extrem an, und das liegt auch teilweise an den hohen Preisen und an der geringen Kaufkraft in der Pandemie."
"Das Land kann diese Krise wohl kaum selbst bewältigen. Schon 12 von 24 Millionen Menschen leben in Ernährungsunsicherheit und fast die Hälfte aller Kinder unter 5 Jahren ist unterernährt. Auf die Frage ob der Welternährungsgipfel in Rom die Krise abschaffen kann reagiert Schneider so: Ein Gipfel allein wird die Ernährungsituation für viele Menschen nicht verbessern." "Wir haben beim Klimawandel gesehen, dass viele Zusagen sehr lange auf die lange Bank geschoben werden, bis die Katastrophe zu Hause eintritt. Das sollten wir in der aktuellen Ernährungssituation doch vermeiden.



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