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Neue AfD-Jugendorganisation: GD

  • 29. Nov. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Die AfD hat heute in Gießen ihre neue Jugendorganisation gegründet und den brandenburgischen Landtagsabgeordneten Hohm zum Vorsitzenden gewählt. Alle News gibt’s jetzt beim Zeitgeist.


Begleitet von massiven Protesten ist die neue AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ (GD) gegründet worden. Mehr als 800 Teilnehmer verabschiedeten beim Gründungskongress ein entsprechendes Jugendstatut mit Regeln zur Rolle und Arbeit der neuen Organisation. Vorsitzender der Organisation wurde der Landtagsabgeordnete Jean Pascal Hohm mit 90,4 %. Der Brandenburger zählt laut Landesverband zu den erwiesenen Rechtsextremen.

„Deutschland ist noch nicht verloren“, sagte Hohm nach seiner Wahl. „Wir wollen und werden auch die Jugendbewegung des Optimismus und der Zuversicht sein.“ Eine bessere Wirtschafts-, Migrations- und Familienpolitik seien möglich. Man werde entschlossen streiten für eine „echte Migrationswende, die dafür sorgt, dass Deutschland das Land und die Heimat der Deutschen bleibt“.

Generation Deutschland soll deutlich enger an die AfD angegliedert werden als die Vorgängerorganisation, die Junge Alternative. Diese wurde bereits im Frühjahr aufgelöst und galt als gesichert rechtsextrem. Das radikale Verhalten fiel regelmäßig auf das Image der Partei zurück, obwohl die Organisation nur lose an die AfD gebunden war.


„Wir erwarten von der neuen Jugendorganisation, dass sie sich in den Dienst der Partei stellt“, sagte Co-AfD-Chef Tino Chrupalla zum Auftakt des zweitägigen Gründungstreffens in Gießen. Die „Generation Deutschland“ müsse zu einer „echten Parteijugend“ werden.

Chrupalla sagte jedoch in seiner Ansprache an die künftigen Mitglieder der Jugendorganisation: „Ihr dürft auch Fehler machen.“ Parteijugend heiße nicht „Gewächshaus“: „Wir ziehen keine Pflänzchen heran, um isoliert von der Außenwelt ihren Wuchs zu bestimmen.“


AfD-Co-Chefin Alice Weidel betonte, die Parteijugend müsse sich als „Kaderschmiede“ für die Partei verstehen. „Ihr seid die nächste Generation nach mir, nach Tino Chrupalla, nach den Alten hier, die unser Land führen.“ Mit Blick auf die Rekrutierung von Nachwuchskräften für die Partei sagte sie: „Ich möchte, dass wir eine starke zweite und dritte Reihe haben.“

 
 
 

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