"Terrorismus gegen uns alle", Scholz vor Ort in Solingen 🇩🇪
- 26. Aug. 2024
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3 Tage nach dem tödlichen Messerangriff in der deutschen Stadt Solingen ist Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vor Ort. Er nahm gemeinsam mit Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und der stellvertretenden Ministerpräsidentin Monika Neubaur (Grüne) an einer Gedenkfeier teil und sprach mit den Einsatzkräften.
"Das war Terrorismus, Terrorismus gegen uns alle", meint Scholz und zeigt sich bestürzt über die Tat, die sich erst neulich in Solingen ereignet hat. Er sei "wütend" und "zornig", erklärt der Bundeskanzler. "Das ist etwas, was wir niemals hinnehmen werden, was wir niemals akzeptieren werden", fügt er hinzu. Scholz fordert, dass das Waffenrecht verschärft werden solle ("Das soll und wird ganz schnell passieren") und dass Menschen die nicht in Deutschland bleiben dürfen konsequent abgeschoben werden. Laut Scholz soll mit voller Härte des Gesetzes gegen den Täter vorgegangen werden.
Hendrik Wüst mahnte konkrete Konsequenzen in der Asyl- und Sicherheitspolitik an. "Ankündigungen alleine werden nicht reichen", sagte der CDU-Politiker in Solingen. "Es geht um die Frage, ob Menschen, die dauerhaft kein Recht haben, hier zu sein, einfacher dieses Land wieder verlassen können - oder am besten erst gar nicht kommen."
Scholz,Wüst, der Innenminister von Nordrhein-Westfalen Herbert Reul (CDU) und Oberbürgermeister Solingens Tim Kurzbach (SPD) legten anschließend weiße Rosen am Tatort nieder.
Was ist in Solingen passiert?
Letzten Freitagabend sind bei einem Stadtfest in Solingen drei Menschen von einem 26-jährigen Syrer mit einem Messer erstochen worden. Weitere 8 wurden verletzt, 4 davon schwer. Der Täter sitzt seit Sonntagabend in der Untersuchungshaft wegen Mordverdacht und Verdacht der Mitgliedschaft der Terrormiliz Islamischer Staat (IS).



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